Apple M1 Pro & Apple M1 Max

Aktualisiert: Nov 1

Ab dem 18.10.2021 in den beiden neuen MacBook Pro, hier der Werbefilm "the beast"







Der M1-Chip von Apple wurde im November 2020 eingeführt und hat sich als unglaublich leistungsstark erwiesen, obwohl er nur auf den Einstiegs-Macs von Apple verfügbar ist: dem 24-Zoll-iMac, dem MacBook Air, dem Mac mini und zwei MacBook Pro-Modellen. Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit auf die nächste Generation von Apples Prozessoren. Da Apples erste CPU und GPU für Macs beweisen, dass das Unternehmen genau weiß, was es tut, sind die Hoffnungen auf den Nachfolger groß. Die neuen Chip wurden als M1 Pro und M1 Max bezeichnet.


Was hat sich genübel seinem Vorgänger verändert?



Der Apple M1-Chip, der wie Apples A14-Bionic-Chip im Fünf-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, verfügt über acht CPU-Kerne, die in vier Performance- (Firestorm) und vier Effizienz-Kerne (Icestrom) unterteilt sind. Zudem besitzt der Chip eine Grafikeinheit (GPU) mit bis zu acht Kernen, die bis zu 25.000 Threads gleichzeitig ausführen können. Insgesamt besteht das M1-System-on-a-Chip (SoC) aus 16 Milliarden Transistoren.

Der M1 Pro verfügt über 33,7 Milliarden Transistoren — mehr als doppelt so viele wie auf einem M1. Der Chip kann mit bis zu 32 GB schnellem gemeinsamen Arbeitsspeicher konfiguriert werden.






Der M1 Max ist der grösste Chip, den Apple je entwickelt hat: 57 Milliarden Transistoren und bis zu 64 GB schneller, gemeinsamer Arbeitsspeicher.





Prozessor

Sowohl das 14-Zoll- als auch das 16-Zoll-MacBook Pro werden mit demselben 10-Kern-Prozessor geliefert, unabhängig davon, ob sie über einen M1 Pro oder M1 Max verfügen. Tatsächlich gibt es eine Ausnahme: Das Einstiegsmodell MacBook Pro 14" hat nur 8-Kerne. In der 10-Kern-Version gibt es acht Hochleistungskerne und zwei hocheffiziente Kerne. Im Gegensatz dazu bietet der M1 vier Hochleistungskerne und vier hocheffiziente Kerne.


Grafik

Bei der GPU finden wir den eigentlichen Unterschied zwischen M1 Pro und M1 Max. Der M1 Pro bietet eine 14-Kern-GPU oder 16-Kern-GPU in der Einstiegsklasse. Die GPU im M1 Pro im Vergleich zum M1 soll 2x schneller sein. Den Unterschied des M1 Pro gegenüber eines 8-Core-PC-Laptop-Chips der neusten Generation soll die GPU bis zu 7x schneller sein. Die M1 Max GPU reicht bis zu 32 Kernen, aber es gibt auch eine Build-to-Order-Option mit 24 Kernen. Für die 32-Kern-Option soll die Grafikleistung bis zu 4x schneller sein als bei M1. Der M1 Pro fügt der Media Engine außerdem einen ProRes-Beschleuniger hinzu, um die Videoverarbeitung zu beschleunigen. Dies bedeutet auch, dass es möglich ist, mehrere Streams von hochwertigen 4K- und 8K-ProRes-Videos bei sehr geringem Stromverbrauch abzuspielen.


Der M1 Max geht mit zwei ProRes-Beschleunigern sogar noch weiter. Sie helfen dabei, eine bis zu 2x schnellere Videocodierung als M1 Pro zu liefern. Als Ergebnis, so Apple, können Profis mit der M1 Max bis zu 30 Streams von 4K ProRes-Videos oder bis zu sieben Streams von 8K ProRes-Videos in Final Cut Pro bearbeiten. Das sind mehr Streams als bei einem 28-Core Mac Pro mit Afterburner. Infolgedessen kann die GPU laut Apple eine Leistung liefern, die mit einer High-End-GPU in einem kompakten Pro-PC-Laptop vergleichbar ist, und das bei "bis zu 40 Prozent weniger Strom". Apple gibt an, die Leistung sei ähnlich jener der High-End-GPU in den größten PC-Laptops, während sie bis zu 100 Watt weniger Strom verbrauche.


RAM

Es gab Bedenken, dass nicht genügend RAM vorhanden sein würde, aber dies war unbegründet. Das 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro wird mit 16 GB Unified Memory ausgeliefert, das auf 32 GB aufrüstbar ist. Wenn Sie sich für den M1 Max-Chip entscheiden, werden 64 GB RAM unterstützt. Für den M1 Pro gibt Apple an, bis zu 200 GB/s Speicherbandbreite zu liefern, was fast das Dreifache der Bandbreite von M1 ist. Im Gegensatz dazu bietet der M1 Max bis zu 400 GB/s Speicherbandbreite. Das ist das 2-fache von M1 Pro und fast das 6-fache von M1. Deshalb sind beim Max. 64 GB RAM möglich.



Fazit:

Apple hat sein Versprechen aus dem Jahre 2020 (WWDC) gehalten. Der M1 war lediglich der Anfang einer SoC Generation. Den grössten Vorteil dieser M1 Prozessoren liegt in seinem Design. Apple hat es geschafft, den Arbeitsspeicher für die Prozessoren Kerne sowie für die Grafik Einheit (GPU) zu kombinieren. Durch die enorme Bus Bandbreite ist es so möglich, den Arbeitsspeicher für die CPU sowohl auch für die GPU zu teilen. So kann Apple in seinen zukünftigen Macs auf die extrem teuren GPU Arbeitsspeicher der handelsüblichen Grafikarten Herstellern von NVIDIA oder ATI verzichten und das bei viel weniger Stromverbrauch. Wir befinden uns erst am Anfang dieser Transaktion der neuen M1 Prozessoren.


Der heutige M1 Max Prozessor mit 32 GPU liefert dieselbe Grafikleistung wie der in der Zwischenzeit nicht mehr erhältliche iMac Pro 27"! Ein neues Modell wird mit Sicherheit folgen. Apple verspricht Frühling 2022. Ob da wohl ein M2 verbaut sein wird? Wir werden es sehen. Anlässlich der Ankündigung am 18.10.2021 im Livestream hier noch das Apple Video zum neuen Apple MacBook Pro (2021).








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